Das Nentir Tal

Das Gebiet ist heutzutage grösstenteils unbesiedelt, nur einzelne Weiler, Dörfer und Städte liegen verstreut im Gebiet. Die Landschaft ist übersäht mit Ruinen alter Herrenhäuser, Festungen und Anwesen. Viele davon aus der Zeit des letzten grossen menschlichen Imperiums Nerath, andere sind viele Jahrhunderte älter, aus der Zeit als dieses Gebiet noch zum Tieflings-Imperium Bael Turath gehörte. Banditen, Monster und wilde Tiere streifen im gesamten Tal frei herum und machen das Reisen abseits der alten Handelsstrassen und des Flusses sehr gefährlich. Manchmal rotten sich sogar genügend Monster zusammen, um Handelsposten oder Dörfer zu überfallen. Das Nentir-Tal liegt weit im Norden, trotzdem sieht es recht wenig Schnee. Die Winter sind windig und kalt. Der Nentir friert jedoch nur ab und zu mal für ein paar Wochen im Winter ganz zu. Die Sommer sind kühl und mild. Die “klaren” Stellen auf der Karte sind gemischtes Terrain – weite Gebiete von offenem Grasland, kleine Wäldchen aus lichten Bäumen, sanfte Hügel und vereinzeltes Dickicht. Das hügelige Gebiet (die “downs”) auf der Karte besteht aus grasbewachsenen Hügeln mit vereinzelten Bäumen und Baumgruppen. Die grösseren Hügel und kleinen Berge sind steiler und felsiger mit leichtem Wald in den Tälern zwischen den Hügelspitzen.

Südlich des Nentirtals liegen die Baronie Therund, die Markgrafschaft Mondsteg, das Königreich Siebenwinter und dir grösstenteils unbewohnten “Wilden Landen”. Danach wird das Land zusehends karger und trockener. Schliesslich erreicht man die Südlichen Königreiche, das grosse Kalifat und das Sultanat Stygien am südlichen Ende des Kontinents liegend.

Im Westen liegt das Ödland, welches sich bis zum Meer hin über weite Teile des Kontinentes erstreckt. Dieses Gebiet war selbst während der Zeit Neraths weitgehend unerforscht und wird von allerlei wilden Kreaturen wie Orks, Gnollen, Ogern und Riesen bewohnt.

Nördlich des Frostbeulenwaldes liegen die Gebiete der Oskorei. Ein wildes Volk von Barbaren und Seeräubern, die in Clans und Stammesgesellschaften organisiert sind. Die bekanntesten davon sind die Norsen, die Rus und Varangianer, welche sich dem Kampf Neraths gegen die Gnolle angeschlossen haben. Man sagt, dass in den Adern dieser Krieger das Blut von Riesen fliesst und dass ein einziges Banner Varangianer ganze Gnoll-Heere besiegt hätten und dabei kein einziger Gnoll mit dem Leben davongekommen ist. Seit dem Fall Neraths leben die Oskorei wieder zurückgezogen unter sich.

Im Nord-Osten des Nentir-Tals, hinter den Dämmerschmiedebergen liegen endlose, karge und frostig Kalte Tundra- und Taigegebiete. Hier lebt das geheimnisvolle Reitervolk, das als Nomaden in grossen Familien durchs Land zieht.

Im Süd-Osten liegen die alten Königreiche, die früher zum Imperium von Nerath gehörten. Vielen davon erging es nach dem Fall Neraths ähnlich wie dem Nentir-Tal und sie sind heute spärlich besiedlete Gebiete mit Bauerndörfer und vereinzelten Städten, die sich gegen Monster, Banditen und weitere Gefahren mit Müh und Not durchschlagen.

Das Nentir Tal

A New Hope Helvetier